Kinderneurologie-Hilfe Frankfurt Rhein-Main e.V.

Was macht die Kinderneurologie-Hilfe Frankfurt Rhein Main e.V.?

Die Kinderneurologie-Hilfe Frankfurt Rhein-Main e.V. wurde Anfang 2010 gegründet. Sie ist keine Selbsthilfegruppe, sondern eine professionelle Beratungsstelle, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die therapeutische Nachsorge für Schädel-Hirnverletzte Kinder und junge Erwachsene im Rhein-Main-Gebiet zu verbessern. In enger Kooperation mit den behandelnden Akutkliniken, aber auch den niedergelassenen Kinderärzten und Neurologen berät sie die Betroffenen und ihre Familien im Bereich der Neurorehabilitation. Dies beginnt zunächst bei der Beratung zur Auswahl einer geeigneten Rehabilitationsklinik. Da diese in der Regel nicht wohnortnah liegt, benötigen die betroffenen Familien erhebliche Hilfe in der organisatorischen Umsetzung der stationären Behandlung ihres verletzten Kindes.

In diesen Bereich fällt auch die Verhandlung mit Kostenträgern. Gerade bei Unfällen mit mittleren oder leichten Funktionsstörungen entsteht ein Konflikt zwischen der zuständigen Krankenkasse und dem Haftpflichtversicherer über die Frage, ob die Funktionsstörungen unfallbedingt sind. Hier wirkt die Kinderneurologie-Hilfe Frankfurt Rhein-Main e.V. sehr früh auf eine belastbare neuropsychologische Diagnostik hin, was den betroffenen Familien meist eine langwierige und überfordernde Auseinandersetzung mit Kostenträgern erspart oder zumindest erleichtert. Aufgrund unserer breiten Erfahrung im Bereich der Neurorehabilitation werden wir auch von Gerichten beigezogen, wenn es um Fragen geeigneter Versorgung oder Rehabilitationsmaßnahmen geht.

Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt jedoch auf der Koordination und Konzeption der ambulanten Neurorehabilitation sowie der sozialen, schulischen oder beruflichen Reintegration im Sinne eines Case-Managements. Hierzu muss in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und Therapeuten ein Konzept erarbeitet werden, das das Ziel und die Umsetzung der Neurorehabilitation definiert. Gerade im ambulanten Bereich kommt es entscheidend darauf an, dass die verschiedenen Therapeuten (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Neuropsychologen etc.) aufeinander abgestimmt arbeiten und ihrer Arbeit immer neu überprüft und angepasst wird. Auf diese Weise kann ein optimaler Rehabilitationserfolg erreicht werden, was auch zu einer erheblichen Verminderung der Kosten für die Krankenversicherer beiträgt.

Bei der bei der schulischen und beruflichen Reintegration der betroffenen Kinder und Jugendlichen erarbeiten wir gemeinsam mit den Eltern und Lehrern ein Konzept, wie das betroffene Kind seinen schulischen Weg wieder aufnehmen kann oder welche Schulform nach der Verletzung passend ist.

Diese Arbeit erfordert eine hohe Fachlichkeit und viel therapeutische Erfahrung im Umgang mit Schädel-Hirnverletzten Kindern und Jugendlichen. Hierauf legen wir bei unserer personellen Auswahl sehr großen Wert.

Aktuell

Fernsehtipp: Reportage „Besonders normal” in 3sat

3sat zeigt am 6. März 2015 um 11 Uhr 30 noch einmal die Reportage „Besonders normal. Die verletzte Familie” Sehr zu empfehlen. Weiterlesen…

Kinderneurologie-Hilfe stärkt Fallmanagement mit Vollzeitstelle

Fabienne van Vliet leitet ab sofort den Bereich Diagnostik und Neurorehabilitation. Weiterlesen…

Lesetipp: F.A.Z.-Artikel „Schön, dass Mama wieder da ist”

Der F.A.Z.-Artikel „Schön, dass Mama wieder da ist” von Stefan Locke vom 6.7.2014 schildert den Fall einer Betroffenen und gibt einen Einblick in die Arbeit der Kinderneurologie-Hilfe Frankfurt Rhein-Main.

Ansprache der Vorsitzenden
der Kinderneurologie-Hilfe Frankfurt Rhein-Main e.V.
Dr. Claudia Müller-Eising

anlässlich des Empfangs der Stadt Frankfurt am Main
am 11. März 2014 im Kaisersaal des Frankfurter Römer
Weiterlesen…

Fernsehtipp: ZDF-Reportage „Die verletze Familie”

Das ZDF zeigte im März 2014 die Reportage „Die verletzte Familie – das Zusammenleben nach Unfall und schwerer Krankheit” im Rahmen des Magazins „Menschen”. Unbdedingt ansehen.

neuroneum Fachtagung 2014

„Kognitive Funktionsausfälle nach einer Schädigung des Gehirns.” Weitere Informationen…
Jetzt mit Bildergalerie von der Tagung.